Bericht vom Aktions-Stadtspaziergang

Während dem heutigen Aktions-Stadtspaziergang wurden an allen besuchten Orten der NS-Militärjustiz Gedenkinstallationen angebracht.

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Das heutige NIG/Neues Institutsgebäude der Uni-Wien war früher die Stadtkommandantur der Wehrmacht in Wien. Dort fanden wahrscheinlich Verhöre und Angebote zur Denunziation statt. Es gibt keine Aufarbeitung, kein Gedenken. Die Tafel hing keine drei Stunden. Mehr unter Stadtspaziergang.

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Das heutige Landesgericht war im Nationalsozialismus Ort hunderter Verhöre und Enthauptungen für Opfer der NS-Militärjustiz. Ein Gedenkraum besteht, ist aber schwer zugänglich und beinhaltet unvollständige Listen. Es gibt keine sichtbares Aufarbeitung, kein lebendiges Gedenken. Mehr unter Stadtspaziergang.

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Die Rossauer Kaserne war im Nationalsozialismus Standort der Wehrmachtsstreife und als solcher Ort von Verfolgung, Folter und Verhören. Es gibt keine Aufarbeitung dieser Geschichte und kein Gedenken. Mehr unter Stadtspaziergang.

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Die Außenstelle des Bundeskanzleramts war Standort mehrerer dutzend NS-Militärrichter, darunter Blutrichter wie Schwinge, Breitler, Everts. Es gibt keine Aufarbeitung dieser Geschichte und kein Gedenken. Mehr unter Stadtspaziergang.

Wir danken den TeilnehmerInnen des Aktions-Stadtspaziergangs.


1 Antwort auf „Bericht vom Aktions-Stadtspaziergang“


  1. 1 Harald Walser 10. September 2009 um 23:15 Uhr

    Gratuliere zu dieser tollen Aktion!

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